Luftaufnahme der IS Forschung in Wahlstedt

ISF Schaumann Forschung am Standort Wahlstedt

Die ISF Schaumann Forschung in Wahlstedt besteht aus drei Bereichen: Labor, Technikum und Verwaltung. Ein eingespieltes Team von ca. 17 Mitarbeitern, bestehend aus Chemikern, Fachingenieuren und hochqualifizierten Laborkräften vorhanden, ist mit den häufig sehr speziellen Aufgabengebieten und Sondermethoden vertraut.

Neubau für den Standort Wahlstedt auf Gut Hülsenberg

2014 feierte die ISF Schaumann Forschung ihr 30-jähriges Jubiläum, nachdem sie 2013 auf Gut Hülsenberg ihren Neubau beziehen konnte. Insgesamt sind 1.600 m2 Fläche - für Labore, Technikum und Biogasversuchsräume sowie Büros, Besprechungsräume, Foyer usw. vorhanden.

Vorteile des neuen Standortes auf Gut Hülsenberg

  • Gut Hülsenberg bietet eine optimale Infrastruktur für die Fortsetzung und Vertiefung der Entwicklungs- und Forschungsaufgaben.
  • Auf dem Gutsgelände befindet sich nicht nur die 750 kW Versuchsbiogasanlage in direkter Nähe, sondern auch die notwendigen Substrate für die Silierversuche können hier einfach, schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden.
  • Die ISF kann sowohl das gesamte Equipment eines modernen Landwirtschaftsbetriebes als auch Besprechungs- und Schulungsräume sowie die Kantine mitnutzen.
  • Mehr Platz in den Laboren bedeutet effizienteres Arbeiten ohne viele Umrüstzeiten. Eine Erweiterung gibt es nun für die Bereiche Weiterentwicklung von organischen Spurenelementen aus der Exzenterschwingmühle, Prüfung und Untersuchung vielfältiger Enzyme sowie für die Untersuchung von Funktion und Nutzen phytogener Zusatzstoffen.
  • Jeder Raum ist in das EDV-Netzwerk eingebunden, welches mit dem neuen Laborinformationsmanagementsystems (LIMS) umfangreich genutzt werden kann.

Nachhaltigkeit am Standort

Großer Wert wurde beim Neubau der ISF auf die Nachhaltigkeit gelegt. Die Biogasanlage auf Gut Hülsenberg spielt nicht nur für Praxisversuche eine wichtige Rolle, sondern deckt über das engmaschige Fernwärmenetz den gesamten Wärmebedarf der neuen ISF-Räumlichkeiten ab. Schon bei der ersten Grundrissplanung wurde die Gebäudegeometrie so gestaltet, dass eine optimale Nutzung der Dachflächen mit einer Photovoltaikanlage mit einer Kapazität von 70 kWp realisiert werden konnte. So ist die ISF bezogen auf Wärme und Strom ein Selbstversorger.